Hitzeschlacht auf 42,195 Kilometern in Düsseldorf
Gutes Wetter ist schlechtes Wetter – zumindest für den Marathonläufer. Auf dem neunten Düsseldorfer Metro Group Marathon bezogen hieß das: Die 13.600 Teilnehmer hatten ganz schlechtes Wetter erwischt. Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad mühten sich Läufer, Handbiker und Einradfahrer auf der gut 42 Kilometer langen Strecke durch die Innenstadt. Erschwerend kam zusätzlich der sehr starke Wind hinzu, der aber auch teilweise eine recht erfrischende Wirkung hatte. Für die zahlreichen Zuschauer waren jedoch begeistert: Dieses Wetter ist doch ein Traum“, so ein Zaungast aus Eindhoven. Mit am Start war auch Edwin Schneider vom LT Unterreichenbach, der sich zusammen mit insgesamt 2.604 Finishern die Marathonstrecke vorgenommen hatte. Nach Düsseldorf hatte es ihn verschlagen, weil seine jüngste Tochter im benachbarten Neuss eine Ausbildung macht und in Düsseldorf wohnt. Mit einer Gesamtzeit von 03:39:50 Std. hatte Edwin fast zwei gleichschnelle Hälften absolviert. Die zweite Hälfte sogar noch 8 Sekunden schneller als die Erste. Dabei trotzte er den hohen Temperaturen und belegte den 543. Gesamtplatz und den 66. Platz bei den Männern 50. Mit dieser Leistung zeigte er sich stark verbessert gegenüber dem Freiburg Marathon fünf Wochen vorher, wo er den ebenfalls sommerlichen Temperaturen Tribut zollen musste, auf der zweiten Hälfte einbrach und mit 04:00:15 Std. im Ziel ankam. Als Sieger des Hitzerennens ging der Kenianer Nahashon Kimaiyo in einer Zeit von 02:10:54 Std´. hervor. Bei den Frauen lief die Äthiopierin Merima Mohammed in der Zeit von 2:28:15 Std. auf das Siegerpodest.Während der Top Läufer Österreichs Günther Weidlinger (02:10:47) bei KM 25 das Rennen nach Kreislaufproblemen aufgab, kämpfte sich Jan Fitschen (TV Wattenscheid) bei seinem Debüt als Achter in 2:20:15 Std. durch und kam als schnellster deutscher Teilnehmer auf den 8. Platz.Insgesamt zeigt sich Edwin Schneider mit der Veranstaltung sehr zufrieden, zumal es ein Einrundenkurs mit vielen Sehenswürdigkeiten in Düsseldorfs Altstadt oder im Medienhafen ist. Somit steht einer erneuten Teilnahme wohl nichts im Wege.
Sturm auf den Vulkan
Beim Sturm auf den Vulkan gilt es, den Hoherodskopf zu Fuß (Laufen oder Nordic-Walking) oder mit dem Bike zu bezwingen. Start der 13,5 KM langen Strecke mit 505 Höhenmetern ist in Schotten am Schwimmbad. Das Ziel befindet sich direkt auf dem Gipfel des Berges. Bei der 7. Auflage dieser Sportveranstaltung waren unter den fast 300 Ausdauersportlern auch Reinhard Heineck und Edwin Schneider vom LT Unterreichenbach, die die Laufeinheit mit 140 weiteren Läuferinnen und Läufern gewählt hatten. Bei schönen frühlingshaften Sonnenschein, aber auch teilweise heftigen und störenden Gegenwind, kam Edwin Schneider in 1:11:52 Std. ins Ziel. Damit belegte er in der Gesamtwertung den 51. Platz und in der Altersklasse Senioren 2 den 6. Rang. Reinhard Heineck kam in der Zeit von 1:20:42 Std. auf dem Gipfel an und wurde damit 88. in der Gesamtwertung und 14. bei den Senioren 2. Siegerin bei den Frauen wurde mit Astrid Staubach eine dem LT Unterreichenbach sehr gut bekannte Sportlerin. In nur 1:09:22 Std. kam sie recht erholt im Ziel an und ließ die zweitplatzierte Kim Mess vom TV Goldbach über eine halbe Minute hinter sich. Reinhard Heineck und Edwin Schneider waren erneut sehr begeistert von der schönen Landschaftsstrecke und wollen an der vom TV Schotten gut organisierten Veranstaltung auch künftig gerne wieder teilnehmen. Weitere dem LT Unterreichenbach bekannte Läufer/innen: Viktor Rivinius, Flotte Sohle Herbstein, 1:03:53 Stunden/3. Herren/Ges.10. Markus Schubath, Lauftreff Vogelsberg, 1:06:39/10. Sen. 1m/Ges. 22. Heinrich Hau, SC Lanzenhain, 1:06:49/3. Sen. 2m/Ges. 26. Sabine Pappert, TV Salmünster, 1:11:38/4. Sen. 1w/Ges. 50. Heidi Stein, TSV Ilbeshausen, 1:17:25/5. Sen. 1w/Ges. 74. Christina Schemmel, Flotte Sohle Herbstein, 1:23:44/9. Sen 1w/Ges. 102. Michael Schemmel, Flotte Sohle Herbstein, 1:24:12/15. Sen 2m/Ges. 105. Gundi Petermann, TGV Schotten, 1:32:29/2. Sen. 2w/Ges. 130. Christina Schell, Hartmannshain, 1:35:54, 16. Sen 1w/Ges. 134.
Jubliläumsmarathon in Freiburg
Für Norbert Schenk und Wolfgang Ruppert sollte der 25. Marathon etwas besonderes sein. Der Freiburg-Marathon ist bekannt für seine gute Stimmung. Dafür sorgten 42 Bands entlang des Rundkurses, der auf Marathondistanz zweimal bewältigt werden mußte. Für Stimmung war also gesorgt. Mit 10 Aktiven und einigen Schlachtenbummler reiste der Lauftreff zu einem verlängerten Wochenende nach Freiburg. Bei einer von Manuela Skupin organisierten Stadtbesichtigung konnte man “die Bächle” und Gassen in der Altstadt bestaunen und bekam einen Einblick auf die Kopfsteinpassagen, die am nächsten Tag zu durchlaufen waren. Mit der Nudelparty und einem kurzen Biergartenbesuch war die Vorbereitung auf den Marathon beendet. Sonntag 11 Uhr 10 Start zum 8. Freiburg-Marathon bei 25 Grad. Diese hochsommerliche Temperaturen machten viele Läuferinnen und Läufer zu schaffen. Nach der langen Startgeraden und einigen Außenbezirken wurde nach 8 km die Altstadt mit der Kaiser-Josef Straße, dem Martin- und Schwabentor,mit den reizvollen Gassen und die Bächle erreicht. Hier war die Stimmung am Besten, was vor allem in der 2.Runde noch einmal für Motivation sorgte. Andreas Heckmann, der wieder als Zugläufer fungierte, benötigte 1:45:22 für die Halbmarthondistanz. Manuela Skupin verfehlte mit 1:56:34 nur knapp ihre Bestzeit ebenso wie Christina Muth die nach 2:06:06 das Ziel erreicht. Die restlichen Teilnehmer des Lauftreffs mußten zum 2.mal den Rundkurs bewältigen. Jetzt war die Altstadt mit seinem Kopfsteinpflaster und Bächle nicht mehr so reizvoll. Auch die leichten Steigungen waren nun recht deutlich zu spüren. Viktor Rivinius lief nach 3:22:54 in der Freiburger Messe ein. Astrid Staubach belegte mit 3:26:28 den 9. Platz in der Frauenwertung. Auch Norbert Schenk hatte mit den Temperaturen zu kämpfen und benötigte 3:37:05, gefolgt von Holger Frischkorn mit 3:56:31. Edwin Schneider mit 4:00:15, Wolfgang Ruppert mit 4:22:48 und Andi Ley mit 4:57:11 in seinem ersten Marathon, vervollständigten das Teilnehmerfeld des Lauftreffs.
Wir sind Strongman!
Schweiss – Tränen – Triumphe! Am 17. April hat Florian Ruppert am 5. Fishermans Friend Strongmanrun teilgenommen, diesmal am Nürburgring. Insgesamt war es seine 3. Teilnahme beim Strongmanrun. Der Reiz lag natürlich weniger darin eine gute Zeit zu laufen, als am Spaß daran, dabei zu sein und sich mal richtig schmutzig zu machen
. An vielen Hindernissen stauten sich die Läufermassen (Insgesamt 8890 Starter) weit zurück, daher mussten Wartepausen eingeplant werden, wenn man nicht gerade ganz vorne startete.
Um 12 Uhr fiel der Startschuss zum stärksten Lauf aller Zeiten. Nun waren 2 Runden á 9 km mit jeweils 14 Hindernissen bei insgesamt 650 Höhenmeter zu überwinden. Zuerst führte die Strecke locker über die Rennstrecke und es waren lediglich niedrige Heuballenhürden und Reifenhürden zu überwinden. Die größere Herausforderung war esin diesem Fall, Geduld beim Anstehen zu beweisen. Als es dann allerdings über die Tribüne in Wald und Wiese ging, zeichnete sich schnell ab was die Läuferinnen und Läufer erwarten würde. Steiles, unebenes Gelände, Schlamm, Wassergräben und Tümpel, sowie noch höhere Strohhürden, ausgerechnet am Ende eines sehr knackigen Anstieges. Geteiltes Leid ist halbes Leid, daher halfen sich hier gerne alle gegenseitig über die Strohballenmauern (5 Mauern direkt hintereinander) und die Stimmung unter den Teilnehmern und auch bei den Zuschauern war riesig. Spätestens in der zweiten Runde tat es gut, sich gegenseitig zu motivieren. Zurück auf der Rennstrecke ging es mit Abstechern durch das Kiesbett, Wasserloch, Schlamm und einen nicht enden wollenden riesigen Strohballenberg und über Reifen auf den Knien unter Gittern durch das Kiesbett. Nachdem man nun geteert und gefedert auch dieses Hindernis noch überwunden hatte ging es mit brennenden Knien Richtung Ziel.
Florian Ruppert erreichte das Ziel in 2:39:14 Stunden und belegte den 2551. Gesamtplatz von 7316, die das Zeitlimit von 3:30 Stunden einhielten.Das folgende Video fäng nochmal gut die Stimmung vom Lauf ein.


